Dienstag, 17. April 2012

creadienstag


Heute habe ich was vor, heute gehe ich nämlich dahin, wo sich die ganzen Kreativen treffen. Virtuell zumindest.
Jeden Dienstag verlinken Menschen, die etwas Schönes geschaffen haben oder noch dabei sind, ihre Blogs mit der Seite  creadienstag. Da kann man sich dann viele tolle selbstgemachte Dinge von anderen anschauen und zeigen, was man selber so macht.

 Ich habe nach jahrelanger Perlenpause mal wieder angefangen, Armbänder zu häkeln.


 Das ist ziemlich fummelig, macht aber Spass und sieht richtig gut aus.





 Auf dem unteren Bild kann man gut erkennen, wie unterschiedlich die Armbänder aussehen, je nachdem, ob man regelmässig oder unregelmässig geformte Perlen verwendet. Man kann auch Muster aus verschiedenfarbigen Perlen häkeln, aber ich finde die einfarbigen Armbänder am schönsten - passen zu jedem Outfit.

Gestern hat es hier übrigens kurz geschneit, heute morgen ist alles gefroren, aber die Sonne scheint - April!

Einen richtig schönen Tag, egal wie das Wetter wird, wünscht Euch Antje


Montag, 16. April 2012

Wieder da!

Oh, was war das ein schöner Urlaub! Wir hatten fünf Tage Familienprogramm, das war mal wieder richtig toll. Danke an Kathrin und Charly und Leo und Maya und Mama und Papa!

Bevor ich weggefahren bin, habe ich angefangen, meine Sofakissen etwas aufzuhübschen, neue Bezüge machen immer sehr viel her und sind schnell gemacht.


Ich habe aus Ikea-stoff einen Bezug mit Hotelverschluss genäht (wenn ich das nächste Kissen mache, werde ich mal eine kleine Anleitung schreiben), die Kanten mit einem Langetten- oder Knoplochstich umstickt und eine Muschelkante angehäkelt.

So sieht das von Nahem aus...

Der Bezug hat keine fünf Euro gekostet und das Nähen und Häkeln hat zwei Abende gedauert. Naja, zweieinhalb...

Ich wünsche Euch allen einen sonnigen Tag (und mir, weil ich jetzt im Garten Wäsche aufhängen werde).


Sonntag, 8. April 2012

Noch `ne Jacke

Pünktlich zu Ostern ist Julas Jacke auch noch fertig geworden.

Muckla will auch mal mit auf`s Bild.


Wir fahren heute endlich in die Ferien und freuen uns schon ganz wahnsinnig doll! 

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest. Euch, die Ihr kleine Kinder habt, wünsche ich ganz viel Freude dabei, Euern Kindern beim Eiersuchen zuzusehen - das sind die Dinge, an die wir uns später erinnern werden, und wir werden sagen "Das war die schönste Zeit überhaupt", auch wenn wir es jetzt vor lauter Wäsche Waschen, Putzen, Einkaufen, Arbeiten, Aufräumen und Erziehen manchmal gar nicht merken.

Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz.
(G.  Rubin)


Samstag, 7. April 2012

Boah, sind die lecker.

Neben Seerosen haben wir gestern noch etwas extrem Leckeres, aber auch leicht Perverses gezaubert: Keksteigpralinen. Für alle, die beim Backen den Teig leckerer finden als das Endprodukt, aber Angst vor rohen Eiern haben. Also Genuss ohne Reue, zumindest dann, wenn man einen grossen Bogen um die Waage macht.
Sehen die lecker aus?
Das Rezept habe ich von der Seite love and olive oil, ich habe die amerikanischen Masse umgerechnet (daher die krummen Zahlen) und das Ganze natürlich für Euch ausprobiert (mit Unterstützung meiner Gourmetkritikerinnen, die fanden, das müsste aber unbedingt auf meine Seite).

Zutaten:

-170 g Butter
-150 g Zucker
- 140 g brauner Zucker
- 1 Teelöffel Vanillezucker
- 85 ml Milch
- 390 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1/4 Teelöffel Natron
- 100 g Schokotropfen (Chocolate Chips)
-  200 g Schokoladenkouvertüre

Butter und die beiden Zucker schaumig schlagen. Vanillezucker und Milch unterrühren, das Mehl mit dem Natron und Salz dazugeben, gut durchkneten. Schokotropfen unterrühren. Den Teig für eine Stunde kalt stellen.
Kugeln formen (meine sind so gute 2-2,5 cm groß) und auf einem Tablett oder Backblech in den Gefrierschrank stellen (Kühlschrank geht bestimmt auch, wenn der Froster voll ist).
Kouvertüre schmelzen, ich habe jahrelang gesagt "Wasserbad, so ein Quatsch", aber es geht echt besser und die Schokolade sieht glänzender aus. Also Wasserbad. Die Pralinen durch die Schokolade ziehen und trocknen lassen. Geniessen.

PS das Natron wird bei einem Rezept, das ohne Backen auskommt, nicht wirklich benötigt, gibt den Pralinen aber wohl den typischen Teiggeschmack.

Guten Appetit und viel Spass beim Selber Machen!

Freitag, 6. April 2012

Backtag


Heute war ein richtig schöner Tag. Sunna wollte gerne Seerosen backen, das Rezept hatte sie aus einer Filly-Zeitung. Das war ein ziemliches Projekt, da mussten Schablonen downgeloadet, auf Pappe geklebt und ausgeschnitten werden, der Teig wurde bereitet und in Schablonenform geschnitten...


Sunna schneidet, noch im Nachthemd, Seerosen aus Quark-Öl-Teig aus

....gebacken, angemalt...


Jula malt Seerosenblätter an
...verziert, zusammengesetzt....


das hat sich aber voll gelohnt!
Die Mädchen haben das meiste selber gemacht und sind sehr stolz auf ihr Werk.

Gute Arbeit, meine Süssen!


Donnerstag, 5. April 2012

Frisch genäht

Ab und zu nähe ich auch mal was für mich, aber das meiste ist schon für die Kinder (übrigens habe ich gestern abend das 87. Hühnchen genäht und erkläre die Saison als beendet,  aber das nur am Rande).
Dieses Wickelshirt ist die Tage fertig geworden und sieht echt gut aus. Leider ist der Ausschnitt aber so verwegen, dass es für die Arbeit und alle Tage nicht taugt - das finde ich eigentlich doof, ich mag keine Klamotten, die einen Anlass brauchen. Zum Glück fahre ich bald mit meinen lieben Töchtern in den Süden (naja, südlicher als hier...) und werde da mein Dekolletee in die Sonne halten, so sie denn scheint.



Wir haben jetzt endlich Urlaub und Ferien (nur der arme Ehemann muss arbeiten) und werden morgen einen Kreativtag machen mit Backen, Eier Bemalen, Basteln, Nähen... ich freue mich schon. 


Mittwoch, 4. April 2012

Viel Spass beim Putzen!

Ich war heute mit den Kindern in einem richtigen, einem großen Supermarkt, so einem, wo zwischen Milchprodukten und Kassenbereich schon mal ein halber Kilometer liegen kann. Ich mag ja lieber kleine Läden, da ich vor Überangeboten schnell  bockig werde ("wenn ich mich hier zwischen 37 Kekssorten entscheiden muss, kauf ich halt gar nichts! Das haben die jetzt davon!").
Ich war also im Supermarkt und suchte bei den Reinigungsmitteln erfolglos nach Salmiakgeist und da fiel mir auf, wie lange ich brauchte, um das ganze Spektrum der Sauberkeit zu inspizieren (In erster Linie fiel mir das deswegen auf, weil ich ja meine Damen mit hatte und die zeigen mir ganz deutlich, wenn etwas zu lange dauert. Wie relativ unser Zeitbegriff doch ist, zeigt sich dann am Spielwarenregal, wo meine Mädels mehrere gefühlte Stunden fast regungslos vor Rapunzelbarbies / Fillyschlössern verharren können, während ich leise wimmernd in den Einkaufswagen beisse).
Aber zurück zum Thema, es gibt eine unendliche Menge von Haushaltsreinigern, aber für mich sind dies die beiden wichtigsten:

Die beiden kennen wir schon vom Haare Waschen!

 Gerade im Badezimmer braucht man eigentlich nichts anderes. Ich habe eine große Spüliflasche, die voll ist mit einer Mischung aus Essigessenz, Wasser und Natron, und ein bißchen Lavendelöl für den Duft. Damit werden Waschbecken, Duschtassen, Armaturen und Toiletten schön sauber. Für den Boden etwas Essig ins Wischwasser und das Bad ist fertig. Hygienisch, günstig und umweltfreundlich, besser geht`s fast nicht.

Für Natron gibt es noch diverse andere tolle Anwendungsgebiete, aber ich kann ja nicht alles auf einmal verraten!

PS beim drogeriemarkt meines Vertrauens gibt es wesentlich günstigeres Waschsoda, das "gute" nehme ich nur noch zum Muffins backen.

Montag, 2. April 2012

Deo selber machen

Auf vielen amerikanischen Blogs ist das Selber Machen von Deos ein grosses Thema. Da ich ja von großem Forschergeist beseelt bin, musste ich das natürlich sofort austesten. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ein Produkt aus vier günstigen Zutaten, die ich auch noch alle im Haus hatte, so gut sein soll wie ein gekauftes Deo. Schließlich suggeriert uns die Pflegeindustrie, dass Stinken ein High-Tech-Problem ist. Da werden sogar 48-Stunden-Deos entwickelt, dabei ist mir kaum eine Situation bekannt, die einen volle zwei Tage lang davon abhält, sich mal einen Schluck Wasser unter die Achseln zu werfen. Vielleicht die Rallye Paris-Dakar, aber das macht man ja auch nicht ständig.

Wie das duftet...

Herkömmliches Deo enthält Aluminium, das wird in Verbindung gebracht mit allen möglichen gesundheitlichen Übeln von Alzheimer bis Brustkrebs. Ob das immer so stinmmt, können wir als Laien nicht nachvollziehen. Andererseits befinden sich meine Achselhöhlen in relativer Nähe zu meinen Brüsten (ich gebe zu, der Abstand war schon mal kleiner...) und da möchte ich dann doch kein Risiko eingehen.

Das folgende Rezept habe ich so oder ähnlich auf vielen amerikanischen Seiten gefunden:

Zutaten:
-1/4 Tasse Soda (Natron)
-1/4 Tasse Speisestärke
-2 EL Kokosfett
-Teebaumöl
-Lavendelöl (oder etwas Zitrusartiges, es sollte in erster Linie gut riechen)

Das Kokosfett wird in der Mikrowelle oder im Topf geschmolzen, das Natron und die Stärke eingerührt und jeweils fünf Tropfen Teebaumöl und Lavendelöl zugegeben. Sollte die Masse nicht glatt, sondern eher klumpig sein, noch etwas geschmolzenes Fett dazu.  In ein Marmeladenglas damit und fertig, das Deo wird beim Abkühlen fest.
Kokosfett ist übrigens ganz einfach Palmin (aber nicht Palmin soft, da sind noch andere Fette zum Weichmachen drin).

Anwendung:
mit einem Löffelstiel oder einem hölzernen Eisstiel etwas Deo loskratzen (ich hatte schon erwähnt, dass das Zeug fest ist), zwischen den Fingern oder der Handfläche verreiben und ab damit unter die Arme.

Mein Fazit:
Das wirkt! Leider ist die Anwendung ein bisschen umständlicher als bei normalen Deos, da hat mir die Industrie was voraus, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden und freue mich, dass ich wieder ein bisschen Chemie aus meinem Leben streichen konnte.


Und zum Schluss erzähle ich noch kurz, warum ich eine neue Handynummer habe, Mama hat schon vermutet, ich hätte jetzt ein Smartphone - Mama, ich doch nicht! Dafür habe ich einen Smartpo, ich habe nämlich mit meinem Hintern die Tastensperre meines Handys deaktiviert (es steckte in der rechten Gesässtasche), mich durch diverse Menüs getippt und meine PIN geändert, alles mit einer Arschbacke! Leider hatte sich mein Gesäss die neue PIN nicht gemerkt, und da ich natürlich nicht mehr wusste, wo die Handyunterlagen sind (ich schiebe das jetzt mal auf die aluminiumhaltigen Deos, mit denen ich jahrzehntelang meine Hirnzellen abgetötet habe...) musste ich eine neue SIM-karte kaufen, weil das billiger war, als die alte Karte zu entsperren.

@Kathrin: bevor Du jetzt zum Kühlschrank rennst und Palmin suchst - ich habe da schon mal was vorbereitet!

@alle anderen: viel Spass beim Selber Machen!



Sonntag, 1. April 2012

Fertig!

So sieht sie aus, Sunnas neue Jacke, die ich letzte Woche noch im  Rohzustand fotografiert habe.


Am besten sieht die Jacke natürlich an Sunna aus, aber von innen ist sie fast genauso schön...


...weil die Kanten mit Webband verziert sind. Das Webband und der Schnitt sind von farbenmix, die haben schöne Basic-schnitte, die man immer wieder abwandeln kann.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!