Samstag, 31. März 2012

Lecker Weissbrot!

Ich habe vor ein paar Tagen ein Weissbrot gebacken, das so unglaublich lecker war, dass ich doch sofort mal das Rezept aufschreiben muss. Das Originalrezept habe ich von der Seite one good thing, ich habe eigentlich nur die amerikanischen Masseinheiten umgerechnet und das ganze von "reicht für eine football-Mannschaft" auf "reicht für 4 Personen" reduziert. Das Brot schmeckt auch getoastet sehr gut, und es passt alles dazu, süss oder deftig.



Zutaten: 

-500 g Mehl 550
-1 Pckg. Trockenhefe
-3/4 TL Salz
-1 TL Zucker
-325 ml warmes Wasser

Die Zutaten gut vermischen und abgedeckt mind. 2 Stunden gehen lassen. Den Teig nochmal gut durchkneten (das ist jetzt ein klassischer trockener Hefeteig, den man so richtig knallen lassen kann). In eine gut gefettete Kastenform (26 cm) setzen und nochmal gehen lassen. Bei 180° C Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen, 10 Minuten vor Schluss mit geschmolzener Butter bestreichen und zu Ende backen.


Guten Appetit und viel Spass beim Selber Machen!


Dienstag, 27. März 2012

Sauerteig Teil 2

Also, im Spiel wär Euer Sauerteig jetzt schon mal fertig, obwohl der ja in echt noch bis donnerstag braucht. Aber da ich die nächsten Tage arbeite und wenig Zeit habe, werde ich Euch jetzt schon verraten, wie es mit dem Sauerteig weiter geht.

Das erste Brot

Von dem fertigen, also eklig schmeckenden, leicht blasigen, säuerlich riechenden Sauerteig nehmt Ihr 100 g ab und stellt ihn für`s nächste Mal in einem geschlossenen Gefäß in den Kühlschrank.
 Zu dem übrigen Sauerteig gebt Ihr 200 g Weizenmehl (550, 1050 oder Vollkorn) mit einem Viertel Teelöffel Trockenhefe vermischt, und 100 g warmes Wasser sowie 10g Salz. Dann noch ordentlich Körner nach Geschmack dazu (100 g dürfen es bei mir mindestens sein) und alles mit den Knethaken des Mixers gut vermischen. Bitte kommt nicht auf die Idee, diesen Teig nach Art italienischer Pizzabäcker auf der Arbeitsfläche kloppen und kneten zu wollen. Es ist ein feuchter, klebriger und von Arbeitsflächen und Händen schlecht zu entfernender Teig.

 Der Teig wird in eine gut gefettete Kastenform (26 cm) gefüllt und die Oberfläche mit dem Teigschaber glattg gestrichen.


Teig in der gefetteten Form

                                                           
Teig nach dem Aufgehen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      



         +





 Nachdem der Teig in der mit einem Handtuch abgedeckten Form mindestens zwei Stunden lang aufgegangen ist (an einem windstillen, warmen Ort, der Teig steht hier nur zu Showzwecken im Garten), wird er bei 230°C Ober-/Unterhitze gebacken, und zwar 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt, danach weitere 20 Minuten ohne Abdeckung.



 Das Brot wird zum Auskühlen aus der Form genommen und auf ein Gitterrost gelegt, da es sonst matschig wird. Normalerweise ist die Oberfläche schön gleichmässig braun, ich weiß nicht, warum manche Stellen auf dem Bild hell geblieben sind, das war der Demonstrationseffekt für`s Foto. Dem Geschmack hat es keinen Abbruch getan.


Alle weiteren Brote

Díe 100 g Sauerteig aus dem Kühlschrank werden mit 300 g Roggenmehl (1150 oder 997) und 300 g warmem Wasser gut vermischt. 24 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Und dann geht`s genauso weiter wie beim ersten Brot.

Guten Appetit und viel Spaß beim Selber Machen!


Montag, 26. März 2012

Die Glücksfee war da!

Glücksfee zieht die Gewinnerin...

Es war so spannend: wer würde das letzte Huhn der Saison gewinnen? Zum Glück hatte ich kräftige Unterstützung durch eine Glücksfee, die gerade zufällig so im Garten umher flatterte. Bereitwillig griff sie in die Tüte mit den Namen derer, die einem Huhn ein Zuhause geben wollten, und the winner is...

Glückwunsch!

Liebe Meike, du kriegst ein richtig buntes Hühnchen, und bei den Anderen bedanke ich mich für`s Mitmachen! Nächstes Mal klappt`s bestimmt!


Sauerteig herstellen ist gar nicht schwer.

Ich habe schon lange den Wunsch gehabt, selber Brot zu backen. Ich besitze auch einen Brotbackautomaten, aber ich mag das Brot nicht so sehr. Ich finde es zu hefig im Geschmack, es wird schnell trocken und hat keine schöne Kruste.
Am liebsten mag ich schönes fluffiges Sauerteigbrot mit vielen Körnern, aber ich habe bis vor kurzem gedacht, dass Sauerteig etwas schwieriges und geheimnisvolles ist, was man in der heimischen Küche nicht so hinkriegt. Darum habe ich das Sauerteigrezept in meinem Brotbackbuch lange ignoriert, zumal  es da nur um`s Ansetzen ging und die weitere Beschreibung nicht so doll war.
Schließlich habe ich es dann doch mal ausprobiert und nach etwas Rumexperimentiererei gibt es richtig leckeres Brot bei uns! 
Ich werde zunächst beschreiben, wie man Sauerteig ansetzt, aber da es drei Tage dauert, bis der Sauerteig sauer ist, werde ich mich dem Backvorgang morgen widmen. Ihr könnt ja schon mal anfangen.

Zutaten:
-Roggenmehl Type 1150 400 g
-Wasser


Erster Tag

100 g Mehl und 100 g warmes Wasser gut vermischen. In einem geschlossenen Gefäß (z.B.  Tupperschüssel, Teigschüssel mit Teller abdecken...) 24 Stunden ruhen lassen.

Zweiter Tag

100 g Mehl und 100 g warmes Wasser dazugeben, gut verrühren. Abdecken. 24 Stunden ruhen lassen.

Dritter Tag

200 g Mehl und 200 g warmes Wasser dazugeben, gut verrühren. Abdecken. 24 Stunden ruhen lassen.

Der Sauerteig sollte jetzt säuerlich riechen und sehr unangenehm schmecken. Die Konsistenz ist etwas schaumig, so ein bißchen wie Mousse au chocolat. Zur weiteren Verarbeitung benötigen wir ein bißchen Trockenhefe, Weizenmehl (550 oder 1050 oder auch Vollkornmehl), Salz und viele Körner nach Wahl.

 Aber so weit sind wir ja noch nicht, ich wollte es nur schon mal für die Einkaufsliste erwähnen.

Viel Spaß beim selber machen!

Samstag, 24. März 2012

"Grüne Tante" selber machen

Das sind mal dreckige Hände!

Bei dem herrlichen Wetter habe ich den Großteil des Tages im Garten gearbeitet, jetzt zieht`s im Rücken etwas, aber die Hände sind sauber! Ich habe nämlich vor ein paar Tagen Gärtnerseife nach Art von "Grüne Tante" selber gemacht.

Eigentlich wollte ich ja Duschgel machen und hatte dafür ein Stück Seife fein gerieben und mit Wasser geschmolzen. Ich hatte über anderthalb Liter Wasser zu 150 g Seife gegeben und die Flüssigkeit dann in leere Duschgelflaschen und (weil ich nicht genug Flaschen hatte) Einmachgläser gegossen. Am nächsten Morgen dann total aufgeregt in die Küche gelaufen, gucken! - und dann war ich ganz enttäuscht, weil mein Gel gar nicht gelig, sondern ziemlich fest war, wie sehr fester Pudding. Das Seifenzeug in den Flaschen konnte ich durch Zugabe von warmem Wasser und ordentlich Schütteln halbwegs retten, die Einmachgläser wollte ich zum Händewaschen in`s Bad stellen,  "Grüne Tante" ist ja auch in einem Plastiktopf. Und als  ich so "Grüne Tante" dachte, war ich auch schon am Sandkasten, wo Jula mir den feinsten Sand gesiebt hat, rein damit, dann habe ich noch ein bißchen Natron zugegeben, weil Natron immer toll ist, und zur Krönung: jeweils 5 Tropfen Lavendel- und Teebaumöl. Weil ich mir im Garten immer an irgendetwas die Hände kaputt mache und beide Öle desinfizierend wirken. Das Ergebnis sind schöne saubere und weiche Hände.
Und wie man Duschgel macht, finde ich auch noch raus.


Motivationsfoto

Dieses ist ein Bild von Sunnas und Julas neuen Jacken. Im Moment existieren sie nur in Form von Zutaten, aber ich hoffe, dass ich bald die fertigen Modelle hier präsentieren kann.

Freitag, 23. März 2012

Es gibt was zu gewinnen!

Die letzten Tage war außer Arbeiten und Hühnchen Nähen nicht viel los bei mir.
Die Hühnerproduktion hat die 60er Marke überschritten, ich hätte so gerne ein Foto von allen Hühnern, aber sie sind immer direkt ausgeliefert worden, schade.

Ja, und weil es draußen so schön ist und ich so unendlich gute Laune habe, schenke ich das letzte Huhn, das ich dieses Jahr nähe, einem / einer von Euch!

Was müßt Ihr tun? Fast nichts. Schickt mir einen Kommentar mit Eurer Lieblingsfarbe. Die Gewinnerin wird Montag ausgelost, am Dienstag könnt Ihr nachlesen, wem ich ein Hühnchen schicke (oder bringe).

Einen Kommentar könnt Ihr abgeben, indem Ihr unter diesem Artikel auf "Kommentare" klickt. Dann kommt ein Feld, in dem Ihr schreiben könnt, und darunter, bei "Kommentar schreiben als" geht Ihr in dem Menü auf "Name / URL" und gebt Euren Namen ein, URL braucht Ihr nicht. Der weitere Vorgang erklärt sich dann von selber.

Viel Glück!

Dienstag, 20. März 2012

Joghurt machen ohne Maschine

Der Traum vom eigenen Milchvieh


Joghurt selber zu machen ist geradezu lächerlich einfach. Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder legt man sich eine Joghurtmaschine zu, oder man bereitet den Joghurt im Kochtopf, was ein bißchen aufwändiger ist, aber wirklich nur ein bißchen.

Ich werde die zweite Varianten beschreiben, zunächst mal die

 Zutatenliste:
-Vollmilch (frisch oder H-Milch, ich nehme persönlich lieber frische Milch)
-ein Bratenthermometer
-genügend Schraub- oder Einmachgläser gleicher Größe
- eine Kühlkiste, wenn vorhanden
-Joghurt 3,5%

Wie`s geht:
1. In einem Kochtopf erhitze ich die gewünschte Menge Milch bei mittlerer Temperatur auf 48°C.
2. In der Zwischenzeit fülle ich die Kühlkiste mit 48-50°C warmem Wasser (Ich fülle zunächste 1,5 l kaltes Wasser in die Kiste, dann kochendes dazu, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Die gesamte Wassermenge hängt natürlich von der Größe der Kühlkiste und der Höhe der Gläser ab, das weiß man erst nach ein paar Anläufen genau)
3. Die 48° warme Milch gieße ich in eine Schüssel mit Gießvorrichtung (wer aus einem Topf extrem geschickt in ein Gefäß mit einer kleineren Öffnung gießen kann, darf die Milch im Topf lassen, bei mir läuft das immer nebenher)
4. Den Joghurt zugeben, und zwar ca. 100g pro Liter Milch. Gut durchrühren.
5. Die Milch wird jetzt in die sauberen Schraub- oder Einmachgläser gefüllt, die Gläser werden in die Kühlkiste gestellt, und zwar so, das der Wasserstand in der Kiste und der Milchstand in den Gläsern etwa gleich sind, auf keinen Fall darf so viel Wasser in der Kiste sein, dass die Deckel der Gläser bedeckt sind.
6. Kiste schliessen.
7. 3 Stunden warten
8. Der Joghurt ist jetzt von deutlich dickflüssiger oder cremiger Konsistenz, wenn er kühl genug ist, in den Kühlschrank gestellt zu werden, wird er da noch etwas fester.

Als Alternative zur Kühlkiste kann man die Gläser ins Bett legen und zudecken (es wäre gut, wenn man den Mitnutzer des Bettes informiert, bevor er sich für ein kleines Nickerchen auf mehrere Gläser Joghurt wirft...), in Wolldecken wickeln oder im Wasserbad bei 50° in den Backofen stellen. Ich habe aber bisher nur die Kühlkistenvariante ausprobiert.

 Das letzte Glas wird für`s nächste Mal Joghurt machen aufgehoben. Und jetzt kommt der Aberglaube: ich habe gelesen, dass man einen frischen, also ungeöffnetet Joghurt nehmen soll, um neuen Joghurt zu machen. Und ich habe mich echt noch nicht getraut, es anders zu machen... Als mögliche Erklärung kann ich mir vorstellen, dass die Molke, die sich ja bei manchem Joghurt nach dem Öffnen obendrauf absetzt, keine Joghurtkulturen enthält und deshalb der neue Joghurt nicht ausreichend geimpft wird.

Ja, und das war`s auch schon, das ganze dauert maximal eine Viertelstunde. Ich mache immer gleich 2 Liter, die kommen in 4 Halbliter-Einmachgläser, und davon geht hier jeden Tag eins durch. Die Kinder essen den Joghurt mit Obst oder Schoko- und Zuckerstreuseln, der Ehemann als Trinkjoghurt mit TK-obst und ich mit selbstgemachtem Knuspermüsli. Da wir vorher auch viel Joghurt gegessen haben, aber aus Plastikbechern, sparen wir mindestens einen halben gelben Sack in 14 Tagen. Das ist für sich schon ein guter Grund, selber Joghurt zu machen. Der Preis ist aber auch gut, denn wenn man aus ökologischen Gründen Joghurt im Pfandglas kauft, ist der mindestens drei Mal so teuer. Und mein drittes Argument: bei selbstgemachtem Joghurt kann ich selber bestimmen, was ich da so reinmache, mit Sicherheit aber keine Stabilisatoren, keine Verdickungsmittel und vor allem keinen Zucker. 

Viel Spaß beim Selbermachen!

Sonntag, 18. März 2012

Ich mag Waschnüsse.

So, jetzt hat der Frühling schon wieder Pause gemacht, es regnet. Wenigstens haben wir das gute Wetter ausgenutzt, der Garten ist geholdert, Spinat ist gesät und wir haben angefangen, die Rabatten frei zu schneiden.

Heute geht es hier um ein tolles Waschmittel, von dem ich wirklich begeistert bin: Waschnüsse! Erstmal ein Bild:


Ich hatte noch nie von Waschnüssen ( wer`s ganz genau wissen möchte:  http://de.wikipedia.org/wiki/Waschn%C3%BCsse ) gehört, bis ich eines Tages in meinem Lieblings-drogeriemarkt Waschmittel kaufen wollte und die Nüsse im Regal entdeckte. Die Vorstellung, mit einem Naturprodukt Wäsche zu waschen, fand ich so gut, dass ich das unbedingt mal ausprobieren wollte.
5-8 Waschnusshälften werden in das beigefügte Stoffsäckchen gepackt, dieses wird direkt mit in die Trommel gelegt. Statt Weichspüler wird empfohlen, ein paar Tropfen ätherisches Öl in das Weichspülerfach zu geben, das habe ich nicht ausprobiert, weil es mir reicht, wenn Wäsche neutral riecht.

Was sagen die Produkttester? Die haben Waschnüsse mit herkömmlichen Waschmitteln verglichen und - o Wunder- festgestellt, dass Waschnüsse schlechter abschneiden. Ja nun, in die Entwicklung von Waschmitteln werden ja auch Riesensummen gesteckt. Während normale Waschmittel in regelmässigen Abständen "jetzt noch sauberer", "weisser als noch viel weisser" etc. waschen können (wie sieht man eigentlich, ob etwas weisser als weiss ist?), hat die kleine Waschnuss hat nur die Evolution auf ihrer Seite. Und die ist nun mal nicht so schnell.

Mein Fazit:
Waschnüsse sind bei 60° eine gute Alternative zu normalen Waschmitteln. Bei mir ist bis jetzt alles sauber geworden, selbt Marmelade-verschmierte Stoffservietten. Da Waschnüsse keine Bleichmittel oder optische Aufheller enthalten, kann es ab und zu mal nötig werden, weisse Wäsche zu bleichen (ist aber auch nicht so sehr ökologisch), ich werde, um das zu umgehen, in bestimmten Intervallen normales Waschmittel verwenden und ansonsten mit Waschnüssen waschen.

Bei 30° gehen nicht alle Flecken raus, aber das stand auch auf der Packung, dass die Nüsse bei höheren Temperaturen besser waschen. Also schaue ich, wie dreckig die Klamotten tatsächlich sind, eigentlich gibt es in diesem Haushalt auch nur zwei Personen, deren Kleidung regelmässig optisch grob verschmutzt ist (das stört mich aber nicht, da ich finde, dass dreckige Kinder glückliche Kinder sind). Wenn richtige Flecken da sind, nehme ich mein normales Waschmittel.

Waschnüsse können zwei Mal verwendet werden, ich schnuppere an den gebrauchten, und wenn sie noch nach Nuss riechen, benutze ich sie nochmal, danach wandern sie auf den Kompost. Also einfach, ökologisch und auch preiswert, da die Nüsse im Preis etwa normalem Waschmittel entsprechen (die Eigenwerbung der Firmal sagt, dass das Waschen mit Waschnüssen sogar günstiger ist).

Insgesamt finde ich die Nüsse sehr empfehlenswert!

Freitag, 16. März 2012

Anleitung: Osterhühnchen nähen



Dieses Jahr sind Hühnchen ganz schwer gefragt - 30 Stück habe ich schon genäht und verkauft, zehn muss ich noch.

Da ich also ziemlich im Thema bin, werde ich mal eine kleine Anleitung posten, vielleicht hat ja jemand Lust, österlich kreativ zu werden.







Erstmal die Zutatenliste:

-Stoffrest, mind. 10cm x 20cm
-gelber Stoffrest für den Schnabel
-roter Bastelfilz
-rote dicke Wolle
-schwarze Perlen
-Füllwatte

1. Für den Körper werden zwei Stoffstücke 10cm x 10cm zugeschnitten.

2. Für den Kamm wird ein Stück Bastelfilz von 2,5cm x 2,5cm so zugeschnitten:










3. Für den Schnabel wird ein Stück gelber Stoff (ca. 5cm x 5cm) in der Mitte quer gefaltet, die gefaltete Seite zeigt nach oben. Die oberen Ecken werden zur Mitte gefaltet, als ob man ein Papierschiffchen bauen würde.




4. Das Stoffdreieck wird noch einmal in der Mitte gefaltet.







5. Kamm und Schnabel werden auf die rechte Seite eines der großen Stoffstücke gelegt, und zwar, wie auf dem Bild, nach innen zeigend. Der Kamm liegt etwa 3 cm von der linken oberen Ecke, der Schnabel 2,5 cm unter der Ecke.
Das andere große Stück Stoff wird rechts auf rechts auf das untere Stück gelegt, die Stöffstücke werden zusammengesteckt, dabei Kamm und Schnabel mit feststecken.


 6. Die beiden Stoffstücke an der linken, oberen und rechten Seite zusammennähen. Die Nahtenden mit 2-3 Rückstichen sichern. Die untere Kante bleibt offen.
7. Die untere offene Kante wird so zusammengelegt, dass die rechte und linke Naht aufeinanderliegen. 2 rote Wollfäden (jeweils 12 cm lang) werden in die neu entstandenen Ecken gelegt und festgesteckt, dabei sind die langen Enden der Fäden im Huhn! Auf dem Bild kann man sehen, wie die Wolle ganz kurz aus dem Hühnchen herausschaut.





8. Die neu gebildete untere Kante wird nun zusammengenäht, dabei bleibt in der Mitte eine Wendeöffnung von ca. 5 cm offen. Auf dem Foto habe ich die Nahtlinien mit Edding markiert, damit man das besser erkennen kann. Ihr macht das nicht!




8. Das Hühnchen wenden, es sieht jetzt schon richtig huhnmäßig aus, nur etwas sehr schlank. Das Huhn mit Füllwatte ausstopfen, die Wendeöffnung von Hand unauffällig zunähen und jeweils einen Knoten in das Ende der Wollbeine machen. Perlen als Augen aufnähen. Einen Faden durch den Rücken des Huhnes ziehen, wenn es hängen soll, sonst können die auch dekorativ sitzen.



Viel Spaß!

Mittwoch, 14. März 2012

Frühling!

Dieses Oberteil für Sunna ist gestern fertig geworden, und ich finde, das sieht schon so nach Frühling aus!

Schnitt: "Chiara" von Farbenmix

Dienstag, 13. März 2012

Willkommen bei Blogspot!

Ich bin heute mit meinen Blog von blogger.de hierhin umgezogen. Das hatte mehrere Gründe, der wichtigste: ich will auch mal Post haben! Hier ist es einfacher für Euch, Kommentare abzugeben, Fragen zu stellen etc.
Da ich mir die Mühe gemacht habe, alles umzuschrauben auf diese Seite, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr die "Kommentar hinterlassen"-Funktion auch nutzen würdet.

So, ich habe jetzt lange genug vorm Rechner gesessen!


Schönes Haar ist Dir gegeben...

Haare sind ja ganz was wichtiges. Seidig sollen sie glänzen, fluffig sollen sie sein aber nicht fisselig... Viele Shampoos erreichen das, indem sie einen Silikonfilm um das Haar legen. Ich bin zu faul, jetzt die gesundheitlichen Folgen zu googeln, aber so ganz intuitiv kann ich mir kaum vorstellen, dass es toll ist, sich ein Mittel auf den Kopf zu packen, mit dem man sonst Badewannen abdichtet.

Eine gute Alternative sind die alverde-shampoos von dm, die sind silikonfrei, günstig und die Inhaltsstoffe stammen weitestgehend aus biologischem Anbau. Was mich allerdings an einem stolz als "nachhaltig" beworbenen Produkt nervt, ist der Verpackungsmüll. Vergeblich suchte ich im dm nach Nachfüllpackungen, und daher habe ich vor kurzem eine mail an alverde bzw. dm geschickt, in der ich mich für Nachfüllbeutel aussprach. Hier die Antwort:

"Es ist uns wichtig, unseren Kunden immer ein attraktives Sortiment anzubieten. Aus diesem Grund verfolgen wir die Nachfrage in allen unseren dm-Märkten sehr aufmerksam.
Ihren Wunsch, Nachfüller der alverde Shampoos und Duschgels in unser Sortiment aufzunehmen haben wir gerne in unsere aktuelle Sortimentsarbeit aufgenommen und prüfen eine mögliche Umsetzung."


Wie jetzt? Das haben die noch nicht geprüft? Da ist vor mir noch keiner drauf gekommen??? Dann hätten die mir ja sofort einen Job anbieten müssen, da ich anscheinend ökologischer und innovativer denke als die Produktentwickler von dm. Dabei ist der Nachfüllbeutel ein ganz alter Hut.

Um also die Plastikflaschenflut im Bereich Haarpflege einzudämmen, muss ich selber was zum Nachfüllen anrühren. Fündig wurde ich natürlich im Netz. Da ich keine Lust hattte, mir gleich eine ganze
Hobbythek zuzulegen (ist auch glaube ich nicht ganz billig), habe ich auf das einfachste Rezept zurückgegriffen.



 In einer leeren Shampooflasche vermischt man ein Teil Natron und drei Teile Wasser.

In einer weiteren Flasche vermischt man ein Teil Essig und vier Teile Wasser, für den Duft ein Stück Zimtstange und ein kleines Stück Vanillestange zugeben. (Hinweis: wenn man Essigessenz verwendet, ist das Verhältnis 1:25!)

Das wars auch schon. Die trockenen Haare werden mit der Natronlauge shampooniert (vor dem Aufbringen schütteln, das Natron setzt sich am Flaschenboden ab), danach ausgewaschen, dann mit Essiglösung begossen und wieder ausgewaschen.

Und wie wirkts? Erstmal ist es etwas gewöhnungsbedürftig, sich kalte Natronlauge auf den Kopf zu schütten, vom Gefühl her ist das so, als ob man sich mit sandigem Wasser wäscht, weil sich das Natron nicht ganz auflöst. Die Essigspülung ist okay, riecht nur wenig nach Essig und das verfliegt auch. Die Haare werden sauber und die Kopfhaut fühlt sich auch gut. Nach der dritten Wäsche hatte ich aber leider das Gefühl, dass das Haar immer trockener wird und habe in einere Art moralischen Schwächeanfall eine komplette Panthene-probe (Shampoo, Spülung und noch eine Haarkur) draufgeballert. Ich bin jetzt erstmal wieder bei Alverde gelandet, aber ich werde am (Haar-)Ball bleiben.

Tja Leute, es wäre zu schön und auch zu einfach gewesen, wenn das funktioniert hätte!

Kinder, guckt mal, Ihr seid im Internet!



Unsere Großmütter haben zerschlissene Bettlaken der Länge nach durchgeschnitten und die Teile so zusammengenäht, dass aus den noch gut erhaltenen Aussenkanten die neue Mitte entstand. Ganz so weit wollte ich nicht gehen, darum habe ich aus der wunderschönen, aber etwas fadenscheinigen Bettwäsche meiner Schwiegermutter etwas ganz anderes gemacht: Nachthemden für meine Mädchen. Die haben sich sehr gefreut, und ich war froh, dass die schönen Stoffe noch zu Ehren kommen.

Die Kinder haben dann gefragt, ob sie jetzt berühmt sind, weil ihr Bild im Netz ist. Ein bißchen, Mädels, ein ganz kleines bißchen.

Knuspermüsli selbst gemacht


Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, mein Müslirezept zu löschen, ich komme ja erst so langsam himter die Technik (bitte die neu angelegten Registerkarten beachten!), egal, ich lade das einfach nochmal hoch.
Ich habe sowieso keine Zeit, was neues zu schreiben, da die Hühnchenproduktion halbindustrielle Maßstäbe erreicht hat und ich nach mittlerweile 60 Hühnern ganz froh bin, wenn jetzt mal Ostern wird!


Dieses Knuspermüsli mögen selbst Müslimuffel (=meine Kinder). Das Rezept habe ich von der Seite the frugal girl, dort gibt eine sympathische amerikanische Hausfrau Spar- und Lebenstips.

Man nehme:

-4 Tassen Haferflocken (eine Tasse oder Cup sind ca. 220 ml, aber so genau kommts nicht drauf an, Hauptsache das Verhältnis der Zutaten zueinander stimmt in etwa)
-eine Tasse grob gehackte Nüsse nach Geschmack (ich mische Erdnüsse und Mandeln)
-eine halbe Tasse Amaranth
-eine halbe Tasse Kokosraspel
-eine halbe Tasse Sesam
-eine halbe Tasse Sonnenblumenkerne


wer das eine oder andere nicht mag, kann es weglassen oder ersetzen, ich würde nur darauf achten, dass es insgesamt sieben Tassen "Trockenfutter" sind.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen.

-zwei Drittel Tasse Honig (ca. 150 ml)
-eine halbe Tasse Öl
-eine Drittel Tasse braunen Zucker


auf mittlerer Hitze auflösen (nicht aufkochen!) und zu den trockenen Zutaten geben, gut durchrühren und auf zwei Bachblechen verteilen (Backpapier ist nicht schlecht, weil die Masse ganz schön klebt).
Bei Umluft 155° zum gewünschten Bräunungsgrad rösten, immer mal wenden und nicht weggehen, erst passiert nichts und dann ist es auch schon verbrannt.
Wenn das Müsli aus dem Ofen kommt, ist es noch weich, beim Abkühlen wird es schön knusprig.

Ergibt gut zwei Liter Müsli (siehe Foto). Die Schneeglöckchen sind aus dekorativen Gründen auf dem Bild und nicht zum Verzehr geeignet.

Guten Appetit!

Das bin ich!




Ich heiße Antje, bin 38 Jahre alt und lebe mit einem Mann, zwei Töchtern und drei Katzen ländlich aber stadtnah.

Mein Hobby ist das Selber machen - Nähen, Stricken, Kochen, Backen, Experimentieren...


Auf dieser Seite werde ich alles mögliche, was ich so mache oder gemacht habe, vorstellen. Ich werde Klamotten nähen, Joghurt machen, Brot backen, Pflegemittel zusammenrühren und testen, alternative Reinigungsmittel ausprobieren und noch so allerlei.

Die Rezepte und Anleitungen werde ich mit Euch teilen und hoffe, dass Ihr so viel Spaß habt wie ich!